31 Mai

Mitglied der Jury: Tore

Tore kenne ich seit einigen Jahren als das “Gesicht” des Feencons. Wir sind ja mit der Zombiecalypse (einer großen Schlacht mit Nerf-Blastern) jedes Jahr auf der Feencon, und Tore gelingt es ganz großartig, uns dort höchst willkommen zu heißen und uns das veranstalten zum Genuss zu machen. Dafür fahren wir dann eben auch gerne ein paar Kilometer weiter nach Bonn…

Zudem ist er in der Gilde sehr aktiv und hat für den Verein verschiedene Funktionen übernommen. Das macht ihn zunächst erstmal nicht zu einem Experten für das Rollenspiel als solches (das ist er aber aus ganz eigenen Gründen auch), aber zu jemanden, der einen scharfen Blick für die Bedürfnisse von Spielern und Spielleitern entwickelt hat. Cons organisiert man schließlich, um Rollenspiel zu ermöglichen – niemand weiß besser, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Und kaum jemand hat so viel Gelegenheit für Feedback von Rollenspielrunden wie ein Con-Organisator.

Selfie, mit freundlicher Genehmigung von Tore Herr.

Selfie, mit freundlicher Genehmigung von Tore Herr.

Moin,
ich bin Tore Herr, Nordfriese, 38 Jahre und in Kindheitstagen nach Bonn verschleppt.
Zum Rollenspiel gelangte ich vor langer Zeit durch meinen Bruder, und seitdem ist es ein fester Bestandteil in meinem Leben. Dazu betätige ich mich seit über zwei Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen in der Vereinsarbeit der Gilde, und darüber bin ich zu meinem langjährigen Hobby “Cons organisieren” gekommen. Spieltechnisch bin ich sicherlich der Sparte “Old School” zuzuschlagen, aber meine Neugier treibt mich dazu, zumindest zu versuchen, in alles Neue die Nase mal reinzustecken.”

27 Mai

Mitglied der Jury: Christoph Hardebusch

Wie versprochen geht es weiter mit der Vorstellung der Jury. Harry und Dirk waren schon dran, Andreas und Tore folgen noch.

Christoph Hardebusch

Christoph Hardebusch – Bild mit freundlicher Genehmigung von C. Hardebusch

Christoph Hardebusch veröffentlicht seit zehn Jahren Romane, hauptsächlich in phantastischen Genres, ist aber schon viel länger kreativ im weiten Feld der Rollenspiele unterwegs, war auf so manchem
LARP und besitzt schränkeweise Brettspiele. Neben dem Lesen ist und bleibt Rollenspiel sein wichtigstes Hobby.

Zu seiner Buchreihe “Die Trolle” (der erste Band wurde mit dem Deutschen Phantastikpreis ausgezeichnet) hat Christoph zusammen mit Casjen Klosterhuis ein Abenteuerspielbuch herausgebracht, in dem man Abenteuer im Troll-Universum erleben kann.

Sein aktueller Roman ist “Feuerstimmen”, ein Crossmedia-Projekt mit der A Capella Metal-Band Van
Canto. Wie man sehen kann, denkt Christoph viel darüber nach, wie man eine Erzählung durch Interaktion (Abenteuerspielbuch) oder Musik (Crossmedia-Projekt) anders wirken lassen kann – Themen, die jeden Spielleiter durch den Kopf gehen. Aber Christoph hat die Möglichkeiten, das alles mal zu Ende zu denken und daraus tatsächliche Projekte zu machen.

26 Mai

Mitglied der DRP-Jury: Dirk

Wie schon in den Vorjahren ist Dirk Remmecke die Konstante in der Jury.  Er ist seit Anbeginn des Preises dabei und fungiert auch gleich als derjenige, der die Erfahrungen der Vorjahre (wie diskutieren wir, wie legen wir die Ergebnisse ab, wie gewichten wir unsere Stimmen) weitergibt.

dirkBei seinem ersten Einsatz in der Jury hat er sich selbst so vorgestellt:

Ich bin Dirk Remmecke, und darf mich mit meinen 47 Jahren wohl bestenfalls noch geistig jung nennen. Manche kennen mich vielleicht besser als „Dirk vom Laden“, was mein langjähriger Usenet-Handle war, oder als sporadischer Blogger „Mondbuchstaben” Wenn ich in der deutschen RPG-Szene Spuren hinterlassen habe, dann als Mitgründer von H spielt!, und als „Entdecker“ des Films Astrópía, für dessen deutsche (und indirekt auch französische) Ausgabe ich verantwortlich war. Hin und wieder juckt es mich, Artikel und Rezensionen für Magazine zu schreiben, früher Nautilus und Kartefakt, zuletzt das französische Magazin di6dent.

Eigentlich untertreibt Dirk da. Ich weiß von diversen Leuten, dass Hannover – zu Zeiten, als Dirk noch dort den Laden betrieb – eine der wichtigsten Städte für das Rollenspiel in Deutschland war. Große Teile der Szene sind dort überhaupt erst entstanden, viele Protagonisten haben sich dort erstmals kennengelernt. Das darf man nicht unterschätzen. Dirk ist unglaublich belesen und denkt sehr viel über Rollenspiele nach – auch und gerade über Ansätze, die nicht seinem persönlichen Geschmack entsprechen.

23 Mai

Mitglied der DRP-Jury: Harry

Ich stelle euch die Mitglieder der Jury des Deutschen Rollenspielpreises 2016 in loser Reihenfolge vor. Ich beginne mit Harry, dem ersten Österreicher in der Jury – er schreibt über sich selbst:

Deutscher Rollenspielpreis, Harry

Harry aus Wien, Mitglied der DRP-Jury 2016

Über 20 Jahre darf ich jetzt schon beruflich junge Menschen und Spätberufene mit dem kreativsten Hobby vertraut machen. Rollenspiel wird immer überraschend bleiben, die Würfel werden das Glück zu etwas wichtigem machen, Spieler werden immer das Unerwartete tun und Spielleiter werden Geschichten immer unterschiedlich erzählen. Unvergessliche Momente werden noch Jahre später am gedanklichen Lagerfeuer erzählt und gemeinsam wird darüber gelacht. Rollenspiel braucht Papier, Bleistift, Würfel. Old School. Und Rollenspiel braucht Menschen die gerne miteinander Zeit verbringen. Zeitlos.

Harry betreibt den vermutlich größten und aktivsten Rollenspielladen Österreichs und (wenn ich mir das so anhöre) des gesamten deutschsprachigen Raums. Er ist derjenige, der immer am Gratisrollenspieltag grantelt, dass wir ihm zu wenig Material schicken…

Man findet ihn hier:

PLANET HARRY Hinterbuchinger KG
A-1060 Wien, Otto-Bauer-Gasse 19/1
Tel.: +43-1-595 55 50
Fax: +43-1-596 37 51
E-Mail: office@planetharry.at
Web: www.planetharry.at
facebook: https://www.facebook.com/planetharry

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Dienstag bis Freitag 11.00 bis 19.00 Uhr
Samstag 11.00 bis 16.00 Uhr

19 Mrz

Jury des Deutschen Rollenspielpreises 2015

Ich freue mich sehr, die Jury des Deutschen Rollenspielpreises 2015 vorstellen zu dürfen:

  • Björn Lensig ist Grafiker (z.B. für Nintendo DS & Wii Spiele), und Illustrator.Im Rollenspielsektor illustriert er für verschiedene bekannte Systeme, wie z.B. Das Schwarze Auge, Myranor, Cthulhu, Arcane Codex, Rolemaster, Elyrion uvm.
  • Roger Lewin ist Chefredakteuer von Teilzeithelden, dem bedeutensten Webmagazin für Rollenspiel, LARP und Phantastik.
  • Konrad Lischka hat auf Spiegel Online über Rollenspiele geschrieben und ist Autor von „Drachenväter“, einem Buch über die Geschichte des Rollenspiels.
  • Gunnar Lott war Chefredakteur der Computerspiele-Zeitschriften GameStar, GamePro und Gründer der Spieleentwicklerzeitschrift Making Games. Er ist ein bekannter Sprecher auf Spieleentwicklerkonferenzen und wird für seinen Retrogames-Podcast “Stay Forever” geschätzt.
  • Dirk Remmecke, einst freier Rollenspiel-Journalist, Inhaber eines Rollenspielladens und Mitgründer von H spielt!, hat den Rollenspielfilm Astrópía nach Deutschland gebracht, Microlite20 übersetzt und ist allgemein “Botschafter” in Sachen Rollenspiel.

 

 

 

10 Mrz

Jury des Deutschen Rollenspielpreises 2014

Der Deutsche Rollenspielpreis ist ein Jurypreis.

Um das ganze möglichst Öffentlichkeitswirksam zu gestalten, haben wir eine außerordentlich *prominente Jury zusammenstellen können:

  • Timo Gleichmann, Frontmann der Mittelalterband Saltatio Mortis, im Jahr 2013 auf Platz 1 der deutschen Albumcharts, und aktiver Rollenspieler, der vor allem für Shadowrun Material veröffentlicht hat.
  • Oliver Hoffmann, Feder & Schwert, Autor von Engel und Mitwirkender an zahlreichen anderen Rollenspielprodukten
  • Mia Steingräber, eine der bekanntesten deutschen Künstlerinnen in Rollenspielbüchern. Sie hat die Wahrnehmung von Rollenspiel entscheidend mitgeprägt.
  • Dirk Remmecke, einst freier Rollenspiel-Journalist, Inhaber eines Rollenspielladens und Mitgründer von H spielt!, hat den Rollenspielfilm Astrópía nach Deutschland gebracht, Microlite20 übersetzt und ist allgemein “Botschafter” in Sachen Rollenspiel.
  • Carsten Praefcke, Organisator und Veranstalter des Nordcons, des größten unabhängigen und nichtkommerziellen Rollenspielevents mindestens Deutschlands.

Danke an Athair, der durchaus noch Vorzüge der Jury kannte, die mir nicht so bewusst waren. Ich habe den Text mit seinen Infos aus dem Kommentar verbessert.