10 Mrz

Jury des Deutschen Rollenspielpreises 2014

Der Deutsche Rollenspielpreis ist ein Jurypreis.

Um das ganze möglichst Öffentlichkeitswirksam zu gestalten, haben wir eine außerordentlich *prominente Jury zusammenstellen können:

  • Timo Gleichmann, Frontmann der Mittelalterband Saltatio Mortis, im Jahr 2013 auf Platz 1 der deutschen Albumcharts, und aktiver Rollenspieler, der vor allem für Shadowrun Material veröffentlicht hat.
  • Oliver Hoffmann, Feder & Schwert, Autor von Engel und Mitwirkender an zahlreichen anderen Rollenspielprodukten
  • Mia Steingräber, eine der bekanntesten deutschen Künstlerinnen in Rollenspielbüchern. Sie hat die Wahrnehmung von Rollenspiel entscheidend mitgeprägt.
  • Dirk Remmecke, einst freier Rollenspiel-Journalist, Inhaber eines Rollenspielladens und Mitgründer von H spielt!, hat den Rollenspielfilm Astrópía nach Deutschland gebracht, Microlite20 übersetzt und ist allgemein „Botschafter“ in Sachen Rollenspiel.
  • Carsten Praefcke, Organisator und Veranstalter des Nordcons, des größten unabhängigen und nichtkommerziellen Rollenspielevents mindestens Deutschlands.

Danke an Athair, der durchaus noch Vorzüge der Jury kannte, die mir nicht so bewusst waren. Ich habe den Text mit seinen Infos aus dem Kommentar verbessert.

11 Gedanken zu „Jury des Deutschen Rollenspielpreises 2014

  1. Okay, ich habs gelesen, und jetzt?

    Also, die Jury find ich ja schon mal klasse, auch wenn mir namentlich wirklich nur Mia Steingräber bekannt ist, da ich deren Zeichnungen und Illustrationen liebe.

    Rollenspielpreis.
    Gibts da schon irgendwelche Beiträge, Rubriken oder so, welche dann für einen Preis bewertet werden?

  2. Klasse! Ich bin beeindruckt ob der Jury.

    Mit Oliver Hoffmann (Feder & Schwert) habt ihr jemand aus dem Verlagswesen, der die Abläufe gut kennt. Schließlich waren F&S auch mal ein Rollenspielverlag.

    Dirk Remmecke ist jemand, der sich mit Rollenspielen und der Geschichte des Hobby unglaublich gut auskennt. Außerdem hat er Microlite20 nach Deutschland gebracht, bei der deutschen DVD-Veröffentlichung des isländischen RPG-Films Astrópía mitgewirkt (und das Einsteiger-RPG-Heft für die Erstauflage erstellt.)

    Mia Steingräber: Weiß wie bei DSA der Hase läuft (nehme ich an) und hat Kunstverständnis.

    Carsten Praefke: Als Veranstalter des großten deutschen (und auch international noch großen) Cons, dürfte ein Verständnis für die Szene vorhanden sein. Ebenso ein gutes Gespür dafür, welche Spiele auf Cons ankommen und welche nicht.

    Timo Gleichmann: Der Promi in der Jury. Ich erwarte, dass er – als jemand, der nicht aus der „Macher-Ecke“ kommt – nochmal einen anderen Blick auf die Sachen einbringen kann.

    … die einzige Rolle, die in der Jury ein bißchen fehlt ist:
    „Spezialist für innovative Ideen/innovatives Design und neue Vertriebswege“. (Frank Tarcikowski [Autor von „Barbaren“], Katy Schad [Fate to Go, pro indie verlag] oder Jörg Dünne [Autor von „Western City“] hätten mMn diese Rolle ausfüllen können).

    Insgesamt: Tolle, kompetente Jury! Ich bin begeistert.

  3. Unterschätze mir den Timo nicht. Ich weiß (weil ich vor kurzem für ihn geleitet habe), dass er Indie genug ist, um FATE zu mögen. Und er hat für Shadowrun geschrieben, aber das ist schon etwas her.

  4. Tue ich – glaub ich – nicht. Ein Blick von „Außen“ – also jenseits dessen, was man als „Macherperspektive“ verstehen kann – ist mMn Gold wert. Und als erfolgreicher Musiker nehme ich bei ihm auch ein gutes Verständnis dafür an, was gute Unterhaltung ausmacht.

    Das ist eine Kombination, die seinen Platz in der Jury enorm wichtig macht – FATE hin oder her. 😉

    (Ich empfinde die Besetzung – das betrifft jede(n) einzelne(n) – als enorm stark. Der Wunsch, jemanden mit besonderem Blick auf das Innovatorische, auf Regelwirkungsweisen und Produktdesign im der Jury zu haben, war ist keinster Weise als Abwertung oder Kritik gedacht. Das ist lediglich der einzige „Spezial-Blickwinkel“, den ich weniger stark vertreten sehe. Außerdem halte ich die Zahl der Jury-Mitglieder(5) für optimal.)

    • Ja, das war einer der beiden Gründe – 5 Leute sind optimal. Und dann muss man eben auch zugeben, dass Indies – auch wenn sie spannend sind – auf dem deutschen Markt kaum ein Rolle spielen und die von dir genannten Kenner (die ich persönlich alle sehr schätze oder gar als Freunde empfinde) auch außerhalb des Tanelorn eher unbekannt sind.

  5. Pingback: Ups. Das sind aber viele Bücher | Deutscher Rollenspielpreis

  6. … wobei ich – ohne Erklärung – mit allen Jury-Namen was hätte anfangen können. Deswegen sind die „Credits“ ja so wichtig. Die geben den Ausschlag, ob jemand als kompetent wahrgenommen wird oder nicht. 😉

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